Rechtsberatung

Rechtsberatung über das Studentenwerk Greifswald

Kein Geld für einen Studentenjob erhalten? Probleme mit dem Vermieter? Seit September 2012 können Studierende der Universität Greifswald, der Hochschule Neubrandenburg und der Fachhochschule Stralsund bei solchen oder ähnlichen Fragen die Hilfe des Studentenwerkes Greifswald in Anspruch nehmen. In Zusammenarbeit mit der Kanzlei Gudrun Welzel aus Greifswald hat das Studentenwerk die Möglichkeit einer kostenlosen Konsultation für Studierende geschaffen.

Ausgeschlossen sind Auskünfte, die sich gegen das Studentenwerk selbst richten. Ansonsten können die Fragen umfassend Probleme im  Studienalltag und im privaten Leben der Studierenden betreffen. Der Service beinhaltet eine rechtliche Konsultation. Geschäftsbesorgungen, also das Führen von Prozessen oder das Verfassen von Schriftsätzen durch die Anwältin, sind darin nicht enthalten.

Für dieses Angebot stellt das Studentenwerk Greifswald jährlich 5.000 EUR aus dem eigenen Kultur- und Sozialfond zur Verfügung, der wiederum aus den Semestergebühren gespeist wird.

Zur Inanspruchnahme der Konsultation ist ein Beratungsschein erforderlich. Er wird gegen Vorlage des Studierenden- und Personalausweises von den Sozialberatungsstellen des Studentenwerkes in Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund ausgestellt. Mit diesem Schein bzw. der Beratungsscheinnummer kann die Kanzlei Welzel in Greifswald persönlich aufgesucht oder telefonisch kontaktiert werden.

Ansprechpartner im Studentenwerk sind die Sozialberatungen an den Hochschulstandorten. Achtung: Für das Haushaltsjahr 2016 sind die finanzuellen Mittel für die Vergabe von Rechtsberatungsscheinen bereits ausgeschöpft. Die Vergabe der Rechtsberatungsscheine ist erst wieder ab Januar 2017 möglich.

Beauftragte Kanzlei:

RAin Gudrun Welzel
Fischstraße 24 A
17489 Greifswald

Andere Beratungshilfe beantragen

Guter Rat muss nicht teuer sein. Sie können beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe stellen. Wird der Antrag bewilligt, so werden die Beratungskosten für die Konsultation eines Anwalts / einer Anwältin Ihrer Wahl übernommen. Dabei entsteht nur ein Eigenkostenanteil von 10 €.

Der Beratungsgutschein des Amtsgerichtes wird einkommensabhängig gewährt. Er deckt in der Regel erst einmal die Kosten des Beratungsgespräches. Sollte eine Vertretung (Briefverkehr etc.) notwendig sein, kann diese ebenfalls über den Beratungsschein abgerechnet werden. Sollte es zu einem Prozess kommen, können Sie Prozesskostenhilfe beantragen.

Prozesskostenhilfe beantragen

Diese wird gleichfalls einkommensabhängig gewährt, ist aber von einer hinreichenden Aussicht auf  Erfolg abhängig. Für eine grobe Einschätzung der Erfolgsaussichten müssen möglichst schon umfassende Unterlagen und Belege aus dem Klageverfahren vorliegen, ansonsten wird die Prozesskostenhilfe abgelehnt. Wird sie bewilligt und Sie verlieren den Prozess, so sind die Kosten des eigenen Anwalts sowie eventuell entstehende Prozesskosten abgedeckt, eventuelle Anwaltskosten der Gegenseite aber nicht.