04.07.2016 15:59

Zusage von 3,9 Millionen EUR Wohnheimförderung bei Besuch von Minister Harry Glawe am 4. Juli 2016 im Studentenwerk Greifswald

Sanierung des Wohnheimes in der Makarenkostraße kann im Frühjahr 2017 beginnen

Das Studentenwerk Greifswald freut sich sehr über die Zusage des Ministers für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Herrn Harry Glawe über die Förderung der Sanierung des Wohnheimes Makarenkostraße 47 a-c in Höhe von 3,9 Mio EUR. Die Höhe der Förderung beträgt damit rund 60% der gesamten Investitionssumme von ca. 6,8 Mio EUR, die notwendig ist, um das Wohnheim grundlegend zu sanieren und nach heutigen Anforderungen umzugestalten. Die restlichen Mittel in Höhe von 2,9 Mio EUR sollen durch das Studentenwerk als Kredit aufgenommen werden.

Das Beispiel des Studentenwohnheimes in der Makarenkostraße zeigt, dass nur mit öffentlicher Förderung die Studentenwerke Studentenwohnheime mit günstigen Mieten bauen und sanieren können. Ohne öffentliche Förderung würde die dringend notwendige Grundsanierung des Wohnheimes zu einer enormen Steigerung der Mieten führen. Auf günstigen und studiengerechten Wohnraum sind aber viele Studierende – insbesondere Studierende mit Kind, ausländische Studierende und Studierende mit geringen finanziellen Mitteln - angewiesen. Zudem sind die Mieten der Studentenwerke gerade in den Universitätsstädten ein wichtiges Korrektiv. Die niedrigen Mieten der Studentenwerke kommen somit allen Studierenden zugute.

 

Informationen zum Wohnheim Makarenkostraße:

Das Wohnheim Makarenkostraße 47 befindet sich im Wohngebiet Schönwalde II und in unmittelbarer Nähe zum Hörsaalgebäude der Universität, zum Studienkolleg und zur Moschee. Der neue Campus Berthold-Beitz-Platz ist mit dem Fahrrad in ca. 5 min zu erreichen, die Innenstadt in ca. 15 min.
Das Wohnheim wurde 1972 erbaut und in den Jahren 1997/1998 teilsaniert. Derzeit gibt es 186 Einzelzimmer, davon 12 Familienwohnungen. Die Wohnflure bestehen aus 9 bis 11 Mietern.
Das Studentenwerk hat - ohne Reparaturen und laufende Instandhaltung - seit 2003 ca. 250.000 EUR in das Wohnheim investiert. In den Jahren 2006 bis 2008 wurden Küchenmöbel im Wert von 85.000 EUR eingebaut. Die Warmmieten betragen aktuell ca. 180 EUR für ein Einzelzimmer.

Um eine wirkliche und nachhaltige Verbesserung der Lebensverhältnisse im Wohnheim zu erzielen, ist die Grundsanierung unumgänglich. Hierzu liegt eine Entwurfsplanung vor. Der Entwurf sieht die Aufteilung der derzeit sehr großen Wohneinheiten in Wohneinheiten als Einzelappartments und Zwei- bis Vierraumwohnungen vor. Laut Kostenschätzung ergibt sich ein Investitionsbedarf von 6,8 Millionen EUR für ca. 155 Wohnheimplätze.
Nach aktuellen Planungen geht das Studentenwerk davon aus, dass mit der Sanierung nach dem Leerzug des Gebäudes im Frühjahr 2017 begonnen werden kann.